Seit dem ruhmlosen Ende von "Galactica 1980" gab es mehre Bestrebungen, Glen A. Larsons Geschichte um die letzten Überlebenden der Menschheit wiederzubeleben. Doch erst im Jahr 2003 setzte der amerikanische Sci Fi Channel diese Pläne in die Tat um. Sein Mut wurde mit einer der prägendsten und relevantesten Science-Fiction- und Dramaserien des vergangenen Jahrzehnts belohnt.
Erdacht von "Star Trek: Deep Space Nine"-Veteran Ronald D. Moore, entwickelte sich "Battlestar Galactica" zu einem TV-Phänomen, welches Auseinandersetzungen mit Krieg, Terrorismus, gesellschaftlichen Problemen und der Natur des Menschseins nicht scheute. Ausgezeichnet mit zahlreichen Genre-Awards, vier Emmys in technischen Kategorien und einem der prestigeträchtigsten US-amerikanischen Medienpreise, dem George Foster Peabody Award, beendete die Serie im März 2009 ihre Ausstrahlung mit einem von Kritikern hochgelobten Finale.